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A. Walachische Roma
Nr. Eigenbezeichung Wortbedeutung Fremdbezeichnung Untergruppen/ Verwandte Dialekt Herkunft/ Verbreitung Tätigkeiten/ Besonderheiten
1 Kalderásch Kesselmacher Zigeuner nächste Verwandte in Romanés ausgehend von der sind traditionell wandernde
Kalderás Kesselschmied Tsiganes Europa: Lowara, Tschurara; Romani-sib Walachei und der Moldau Kesselflicker und Kupferschmiede
Kalderásha Kupferschmied - Gypsics usw. Ursari-Boisasch; walachischer Zweig; seit 1855/56 fast in der gewesen, die Frauen befassten
Rom-Kalderás abgeleitet von rumän. Roma in den USA: Machwaya, Starker rumänischer, ganzen Welt verbreitet sich früher mit Wahrsagen,
Kalderari (Polen) cáldare = Kessel; Kesselflicker Lowara, Tschurara schwacher ungarischer Chriomantie, Kartenlegen,
Khelderari (Ungarn) caldarer= Kettle-menders oder slawischer Hausierhandel;
Gelderara (Deutschl.) Kesselmacher, Coppersmiths Einfluss sind heute vorwiegend Teppich-
Kölderasch (Schweden) Kesselflicker Tinkers händler, Altwaren- und Autohändler,
Rom, Roma (pl.) Gatte, Mann, Mensch(en) Chaudronniers Mechaniker usw.,
Rom-Serbiyaiya Serbische Roma Hongrois (Frankr.) sind einem eigenen Rechtssystem
Rom-Rusuria (USA) Russische Roma Húngaros (Spanien) (romania) unterworfen mit
Rom-Ruse (Chile) "Langhaarige" Zingaros (Spanien) Gerichtsorgan (Kris); reiche
Corturari (Rumänien) Pletoái (Rumänien) mündliche Überlieferung und
Tiganii (Rumänien) Literatur (M. Maximoff); halten
Bohémiens (Frankr.) sich für die "echten" Roma
(caco rom).
2 Lowara Pferdehändler Zigeuner nächste Verwandte: Romanés ausgehend von der waren traditionell wandernde
Lovare abgeleitet von ungar. Tsiganes Kalderasch Romani-sib Walachei und der Moldau Pferdehändler; die Frauen befassten
Lovári (Ungarn) lo = Pferd (pl. Lovak); Gypsies usw. Tschurara Lowari seit 1855/56 vor allem in sich mit Wahrsagen und Hausier-
Lohar (Ungarn) Ableitung von rumän. Lové Ungarn (Deutschl.) Dsambasi Lowaritzka Gross-Ungarn, Russland, handel; sind heute vorwiegend im
Lovar (Ungarn) (= Geld, Münze) oder Ungri (Deutschl.) (Pferdehändler in Jugoslawien) walachischer Zweig mit Polen, Mittel- und West- Autohandel, Teppichhandel, Handel
Lovar (sg.) engl. Law (= Gesetz) Hongrois (Frankreich) Boiasch starkem ungarischem europa mit Antiquitäten, Hausierhandel usw.
Lovara (pl.) wenig wahrscheinlich Húngaros (Spanien) Machwaya Einfluss; möglicherweise tätig; sind eigenem Rechtssystem
Rom, Roma Hungarians (USA, GB) schon von den ungarischen und eigener Gerichtsbarkeit (Kris)
Ungrike Roma (Russland) Szeklern in der Moldau unterworfen; reiche mündliche Über-
beeinflusst lieferung und Literatur (M. Lakatca;
s. auch Jan Yoors); halten sich für
die "vornehmsten" Roma
3 Tschurara Siebmacher Zigeuner nächste Verwandte Romanés Herkunft wie 1. und 2.; waren ursprünglich Pferdehändler
Tshurara abgeleitet von rumän. cur, Tsiganes Lowara Romani-sib walachischer heute auch in Ungarn, wie die Lowara; handeln heute
Tchourars ciur = Sieb; Siebverkäufer; Gypsies etc. Kalderasch Zweig; rumänisch und Nordrussland, Skandinavien, vorwiegend mit Gebrauchtwagen;
Cuvara Ableitung von tshuri, curi = Ungarn, Ungri Machwaya ungarisch beeinflusst Spanien, Frankreich und werden von anderen Roma-Gruppen
Tschurari (sg.) Messer, Messerschmied Hongrois, Húngaros Boiasch den USA verbreitet verachtet.
Rom, Roma ebenfalls möglich Drizari (Lumpensammler) Ursari Unklar ist, ob die Tschurara tat-
sächlich früher Siebmacher gewesen
sind.
4 Machwaya wird abgeleitet von dem Gypsics nächste Verwandte (in den Romancs, walach. Zweig; Herkunft wie 1.-3.; waren früher vorwiegend Pferdehändler;
Macvaya serbischen Distrikt Macva Nomad Gypsies USA und in Canada): fast identisch mit serbi- Zwischenheimat im sind heute vorwiegend im Auto- und
Matschwaya nahe Sabak, ca. 80 km Kalderas Kalderas; schem Kalderasch- serbischen Bezirk Macva; Teppichhandel tätig, die Frauen als
Rom, Roma westlich von Belgrad Heiratsbeziehungen mit Dialekt von dort nach 1900 in die Wahrsagerinnen; unter den Roma der
Rom-Serbiyáiya zwischen den Flüssen Kalderas und Boiasch USA und nach Canada USA werden die Machwaya am
(USA, Canada) Sava und Drina ausgewandert höchsten geschätzt (Sutherland,
1975: 186)
5 Ursari rumän. Ürs = Bär; Rumänische Zigeuner nächste Verwandte: ursprünglich walachischer Herkunft wie 1.-4.; waren früher Bären- und Affenführer
Meckari serb. = Bärenführer - Rumaneski Banaste Kalderasch und Machwaya; Zweig; Sprache weit- Zwischenheimat im Banat und Schausteller; betreiben heute
Medvasi serb. Med = Honig, (Banater) Zapari (türkische Bärenführer); gehend verloren; und Ostserbien; von dort z.T. Dressur von Bären, Ziegen,
Arisgijije medved = Bär; Bear-folki Veliqui (albanische Bären- Rumänisch oder Rü- über ganz Europa bis in Affen u.a. Tieren als Zirkusleute;
Rom, Roma alban. Arusha = Bär Nonga-folki führer) thenisch als Geheim- die USA gewandert Medvasi in Deutschland nannten
Serbian Gypsies Boiasch sprache sich in den 1930er Jahren "Türkische
Karaviase (=schwarze Baiesii Zigeuner" aus Bagdad (Weltzel,
Walachen) 1938: 13; vgl. Gforgjevic, 1929;
Tsiganesti Ursoaja Vukanovic, 1959; Vaux de Foltier,
1970: 166).
6 Rüdári rum. U. serb. Rüda = Tiganii nächste Verwandte: ursprüngl. Walachisch; Herkunft wie 1.-5.; Rudari In der Zeit ihrer Leibeigenschaft
Aürári Bergwerk, Grube, Erz; Cigányok Karaviasi (= schwarze Romanés seit Gene- (Aurari) gehörten im 18./ konnten sich die Rudari oder Aurari
Lingurari rudar = Bergmann; Zigeuner Walachen) rationen aufgegeben; 19. Jh. zu den Tsiganii nur im Sommer mit dem Erz-
Kopanari rum.aur = Gold, sürar = Vlasi (bulg. = Walachen) Ursari (vgl. Gilliat-Smith, sprechen die jeweilige domesti im Besitz des schürfen bzw. Goldwaschen be-
Baiesii Goldschmied, Goldwäscher Kashikdjis 1957: 137; Gjorgjevic, 1929: Landessprache walachischen oder mol- schäftigen. Im Winter schnitzten sie
Boiasch rum. Lingura = Löffel; Kasikari (serb. Kasika = 10) dauischen Prinzen; heute als Lingurari Löffel, Schöpflöffel,
Bains Löffelmacher Löffel) Rudari in Bulgarien ver- in Rumänien, Bulgarien, Spindeln aus weichem Pappelholz
Teknös ungar. Teknö = Holzmulde Teknovájocigányok (= kauften hölzerne Löffel und Jugoslawien, Ungarn, oder höhlten halbierte Baumstämme
Koritari bulg. Korito = Holzmulde; Trogmacher-Zigeuner) Tröge und arbeiteten als England, Frankreich und zu Brot- und Futtertrögen und
Muldenhauer; slaw. Banja Schnitter zur Erntezeit den USA ansässig. Kinderwiegen aus (Barendt, 1936: 199).
 = Erzgrube (Gilliat-Smith, 1915/16: 48ff) Außerdem sollen sie Köhler, Vieh-
Olari Topfverkäufer treiber und Händler gewesen sein.
Zur heutigen Situation s. Kapitel VII.8
"Zigeunerberufe"
7 Gurbeti türkisch gurbet = Exil, Gourbeti, Gurbeti, Cergari, nächste Verwandte: Romancs, walachischer Herkunft wie 1.-6.; weit- Sind hauptsächlich Verzinner von
Kurbeti Fremde, von arab. Garib Cergasi, Cargasinci Zagundzis in Nordostbul- Zweig (Gilliat-Smith, gehende Islamisierung Kupfergeschirr; bevorzugen die
Korbeti (fremd) = Fremde (türk. Cerga = langes auf garien. Die Verbindung zu 1957: 138) und Serbo- nach Auswanderung nach Eigenbezeichnung Kale Roma zur
Gourbeti "schwarze Roma" zwei Pfosten ruhendes den Masari und Gurvasi in kroatisch Serbien, Makedonien und Unterscheidung von den sesshaften
Kale Roma Zelt) = Zeltbewohner Ungarn ist hypothetisch Bosnien; Untergruppen in Parne Roma ("weisse Roma") oder
Masari? "Fischer" Ungarn Bili Cigani (serb. = weisse Zigeuner)
Cerhari? "Zeltleute" (Petrovic, 1939: 90); ziehen noch mit
Zelten umher oder sind sesshaft
geworden (vgl. auch Erdös, 1958).
8 Kalburdjia türk. = Sichelmacher Kalaidjis = Verzinner (bulg.) nächste Verwandte: Romanés, walachischer Herkunft aus der Walachei; Kalburdjia um 1914
Grebenáris bulg. Kammermacher Vlach = Walachen Zavrakcis christliche Kalburdjis = Zweig, zählen nach Zuwanderung nach Siebmacher, Pförtner und Gebäck-
Rom, Roma Tarakdzis (türk.) Siebmacher und Kaffeetopf- griechische Art Bulgarien um die Jahr- träger, die Frauen Wäscherinnen
Zágundjis = "Aas-Esser" macher in Bulgarien hundertwende und Hausangestellte; die Grebenáris
stellten Kämme her; den Frauen
wurde Wahrsagerei, Betteln und
Diebstahl nachgesagt. (Gilliat-Smith,
1915/16: 7,15,25)
9 Luesi rum. De laie = "von der Laesi walachische Roma Romanés Herkunft wie 1.-7. Die Lajesi gehörten in der Zeit der
Leasi Horde, Bande", (vgl. Gjorgjevic, 1908: 227; walachischer Zweig Leibeigenschaft zu den "echten"
Legasi Bezeichnung für Tauge- Gilliat-Smith/ Rade Uhlik, Wanderzigeunern in der Walachei
Lajasi nichts, Lügenbolde, Diebe 1957: 138) und der Moldau. Sie bevorzugten
usw. Tätigkeiten als Schmiede von
Zavraci serb. = Federhändler landwirtschaftlichen Geräten und
Waffen, die Frauen die Wahrsagerei
und Betteln (n. Gjorgjevic, 1929: 10)
10 Gurvá Pfannenmacher Cigányok möglicherweise besteht Romanés Herkunft aus der Die Gurvári oder Kolompári waren
Kesselflicker Fódosovi eine engere Verwandtschaft Gurvári, Walachei oder Moldau traditionell Kesselflicker, die Frauen
Gurvasi "Fremde" zu den Gurbetari grammatikalisch ver- und Siebenbürgen, heute Wahrsagerinnen (vgl. Erdös, 1958:
Gurvári "Kuhhirten" Kolompari wandt mit transilvani- in Ungarn ansässig 449ff; 1962).
Gurbetari schem Romani
B. Nicht-Walachische Roma
Nr. Eigenbezeichung Wortbedeutung Fremdbezeichnung Untergruppen/ Verwandte Dialekt Herkunft/ Verbreitung Tätigkeiten/ Besonderheiten
Praistiké Kultur durch Verfolgungs-
Sinti (= Preussische Sinti); maßnahmen im Dritten Reich und
Estrekaria, Esterajsárja Anpassungsdruck gefährdet.
(= österr. Sinti); (Quellen: Dollé 1980, Clébert, 1964;
Sas'tike roma (deutsche Weltzel, 1938; Arnold, 1965;
Sinit in Russland) Liégeois, 1971; Wittich, 1927;
Lang, 1966; 14f.)
2 "Ungarn" rom = Mann Romungri (diffamierende nicht mehr  "stammes- Romungro, nicht- Herkunft vermutlich wie Traditionell Musiker im Dienste zu-
Cigányok ungro = Ungar Bezeichnung von Seiten mässig" gebunden; walachischer, karpa- Sinti und Manusch; nächst der Türken, der einheimischen
Kawo Cyganie (Polen) "schwarze" Zigeuner walachischer Roma) verwandt mit karpatischen tischer Dialekt; jahrhunderte langer Auf- ungarischen Bevölkerung, heute der
Drindari Wollschläger Cigányok ("Bergitska") Zigeunern in urtümlich, ungarisch enthalt in Ungarn bzw. Touristen (s. Beitrag von Wolf
Calgidjs (Bulgarien) ("drin-drin") "Musiker" Kotlenski Tsigani Polen (Bartosz, 1981), bzw. bulgarisch beein- in Polen und auf dem Dietrich in diesem Band); z. T. auch
(bulgarisch) eventuell auch mit den flusst Balkan als Fabrikarbeiter, Korbflechter und
Laoutari in Rumänien und in der Landwirtschaft tätig. (K. Erdös,
Calgidjis in Bulgarien 1958: 449ff.) (s. auch Gilliat-Smith,
1915/16: 10ff)
3 Erlides Yerlides = lokale Zigeuner Yerlides Die Verwandtschaft der Romani, nicht-walachi- Herkunft ungewiss; 1914 sesshafte muslimische Sieb-
Verlides (Bulgarien) "weisse Zigeuner" Ciganin, Ciganski bulgarischen Yerlides mit scher Zweig, türkisch sesshaft in Bulgarien macher und Händler bei Sofia
Arliyas (Jugoslawien) Sesshafte Arliyas den jugoslawischen Arliyas beeinflusst; und Jugoslawien; Splitter- (s. Gilliat-Smith, 1915/16: 66f., 77f.).
Arlije Ciganin, Ciganski ist hypothetisch; ebenso vlisko, gruppen in Italien, den USA Dialekt der Arliyas mit türkischen,
Xoraxané "Koran-Zigeuner" Gurbéti mit den Xoraxané gurbesko und rezent in der BRD slawischen und albanischen Lehn-
Chorachane türkische Zigeuner Arnieta (= Albaner) amutisko wörtern (Gilliat-Smith, 1958: 5)
 
4 Párpulia (Bulgarien) Bohrermacher Ciganin Die Verwandtschaft zwischen Romani, nicht-walachi- Herkunft ungewiss; ver- Traditionell Hersteller von Metall-
Burgudzis (Jugoslawien, türk. Bohrer Ciganski den bulgarischen und jugos- scher Zweig, besonders breitet in Bulgarien und bohrern und anderer Eisengeräte
Bulgarien) Hersteller Tsigani lawischen Bohrerherstellern reiner Dialekt Jugoslawien (vgl. Gilliat-Smith, 1915/16; 1958).
ist hypothetisch
5 Kazanlik Kesselmacher Ciganin Verwandtschaft mit anderen Romani, nicht-walachi- Herkunft ungewiss; Traditionell wandernde Eisenarbeiter
Demirdjis Eisenarbeiter Ciganski Gruppen ungewiss; scher Zweig; reiner verbreitet in Bulgarien (nach Gilliat-Smith, 1915/16).
Aidia Tsigani möglicherweise verbunden Dialekt Fierari sind sesshafte Schmiede in
mit Fierari in Rumänien Rumänien. Ehemalige Bindung mit
den polnischen Bergzigeunern
möglich.
6 Kalajdjides "Verzinner" (türk.) Tsigani Verwandtschaft mit den Romani, nicht- Herkunft ungewiss; Verzinnen traditionell Kupfergefäße;
muslimischen Xoraxané walachisch, türkisch verbreitet in Bulgarien üben Dienstleistungsberufe in den
(s. 3.) möglich beeinflusst Städten aus; sind muslimisch,
sesshaft (Gilliat-Smith, 1915/16: 9ff).
7 Konopijári "Hanfanbauer" Cigani Die Verwandtschaft der Romani, nicht-walachi- Herkunft ungewiss; Konopijári bauten Hanf an und
Masuricáni benannt nach Landschaft Evgjité einzelnen Gruppen unter- scher Zweig, Dialekte verbreitet in Jugoslawien, machten Hanfstricke, die Masuricani
Maurica im Südosten (albanisch = Zigeuner) einander ist bisher unge- unterschiedlich vor allem im mittleren stellten Nägel her, die Gérgovci
Serbiens klärt gemischt Bereich und im Süden waren Musiker, die Askailje Acker-
Gérgovci benannt nach Vorfahren bauer, die Torlaci Siebmacher und
Gérger Korbflechter, die Cetordzije "ehrliche
Muadsiri türk. Muhazir und hart arbeitende Feldarbeiter",
Askalfje türk. "Prahler" die Humandzije Stampflehm-Ver-
Torlaci käufer und Lehmhaus-Bauer
Cetordzije (Gilliat-Smith/Rade Uhlik, 1958: 6f)
Humadzije "humá = Stampflehm"
8 Xaladitka Roma Russische Zigeuner Cygan Die baltische Dialektgruppe Romani, Herkunft vermutlich über S. Vanya Kochanowski, in: JGLS.
Chaladitka Roma "Soldaten-Zigeuner" Roma der russischen Zigeuner nicht-walachischer Zweig, Polen aus Deutschland XXV, 3-4, 112ff.; Vanya de Gila,
Xalavdo Roma wird in vier Dialekte unter- mit russischen, belo- JGLS, CCCV, 1956, 119ff.)
Lotf'itke Roma Lettische Zigeuner gliedert (Wentzel, 1980: 13f.) russischen oder
Vesitka Roma "Waldzigeuner" polnischen Einflüssen
9 Calé "Schwarze" Gitanos a) Gitanos beticos o Gitanos Romani, Herkunft vermutlich direkt Die andalusischen Zigeuner sind
Calés Gitanas andaluzes (andalusische nicht-walachischer Zweig; aus der Zwischenheimat als Haus-Zigeuner (Gitanos caseros)
Caló = Mann Gitans Zigeuner) Caló, stark spanisch Griechenland auf dem seit vielen Generationen in Andalusien
Cali = Frau Gitanes b) Gitanos catalanes beeinflusst; Land- oder Seeweg im sesshaft als Schmiede (vgl. Perez de
Zincalo schwarzer Mann aus Sind Tsiganes (Katalanische Zigeuner) nur noch rudimentär 15. Jhdt; Verbreitung Guzman, 1981), Pferdehändler,
Zincali oder Indien Zigeuner c) Gitanos castellanos y und vom Aussterben heute in Spanien, Kutschfahrer, Kellner, ambulante
Gypsies extremenos (Zigeuner in bedroht Katalonien (mit Südfrank- Fotografen, Flamencotänzer und
Ciganos (Portugal) Kastilien und Extremadura) reich), Splittergruppen in  -Sänger, Stierkämpfer usw.
d) Gitanos cafeletes Südamerika und den USA Die Gitanos catalanes sind ebenfalls
(vor 2-4 Generationen nach gut integriert, während die kastilischen
Kalalonien eingewanderter und extremenischen Gitanos große
Gitanos) wirtschaftliche und soziale Probleme
haben (San Román, 1976; Dios
Ramirez Heredia, 1972, Lang, 1966)